In der kaiserlichen Stadt St. Petersburg angesiedelt, folgt Pique Dame Hermann, einem jungen Offizier, der von einem obsessiven Verlangen nach Reichtu...
In der kaiserlichen Stadt St. Petersburg angesiedelt, folgt Pique Dame Hermann, einem jungen Offizier, der von einem obsessiven Verlangen nach Reichtum und sozialem Aufstieg verzehrt wird. Obwohl er Lisa zutiefst liebt, überschattet sein Ehrgeiz bald seine Hingabe, als er sich auf die Legende einer älteren Gräfin fixiert, die das Geheimnis von drei Gewinnkarten besitzen soll.
Verzweifelt, das Geheimnis zu lüften, konfrontiert Hermann die Gräfin, deren Tod durch Schock ihn von Schuldgefühlen verfolgt. Ihr Geist offenbart ihm später die verhängnisvolle Kombination, was Hermann noch tiefer in die Besessenheit treibt.
Liebe, Vernunft und Mitgefühl ignorierend, riskiert Hermann alles am Spieltisch. Sein Traum vom Reichtum zerbricht, als die letzte Karte statt des erwarteten Asses die Pique Dame ist. Erkennend, dass er durch seine eigene Besessenheit zerstört wurde, nimmt Hermann sich das Leben, während Lisas tragisches Schicksal die verheerenden Kosten seiner Entscheidungen widerspiegelt.
Das Wesentliche
Pique Dame ist ein fesselndes psychologisches Drama über Besessenheit, Gier, Schicksal und Selbstzerstörung. Tschaikowskys kraftvolle Partitur verbindet leidenschaftlichen Lyrismus mit eindringlichen orchestralen Farben und schafft eine der überzeugendsten Tragödien im Opernrepertoire.
Komponist: Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Uraufführung: 1890, St. Petersburg
Basierend auf: Pique Dame
Text: Modest I. Tschaikowski & Alexander Puschkin
Wiener Staatsoper: Ein erstklassiger Veranstaltungsort für Oper und Ballett im Herzen Wiens
An der zentralen Ringstraße Wiens gelegen, steht die Wiener Staatsoper als Höhepunkt der weltweiten Opernspielstätten und als bedeutendes kulturelles Symbol Österreichs. Sie rühmt sich einer Tradition erstklassiger Opernaufführungen mit globalen Stars und einer renommierten Ballettkompanie.
Eröffnet im Jahr 1869, ist das Opernhaus zum Inbegriff musikalischer Brillanz und künstlerischer Meisterschaft geworden und zeigt ein breites Spektrum an Aufführungen von klassischen Opernwerken bis hin zu modernen Kompositionen. Jedes Jahr werden über 300 Veranstaltungen ausgerichtet, darunter berühmte Opern wie Mozarts „Die Zauberflöte“, Verdis „La Traviata“ und Puccinis „Tosca“.
Die Wiener Staatsoper beherbergt auch das angesehene Wiener Staatsballett, das für seine Aufführungen im klassischen und modernen Tanz gefeiert wird. Der jährliche Wiener Opernball, ein bedeutendes und international anerkanntes gesellschaftliches Ereignis, ist ein weiteres Highlight des Kulturkalenders.
Kapazität: 2.284 Plätze (davon 1.709 Sitzplätze, 567 Stehplätze, 4 Rollstuhlplätze und 4 Begleitplätze).
Hermann - Ivan Gyngazov
Tomski - Boris Pinkhasovich
Jeletzki - Andrey Zhilikhovsky
Gräfin - Violeta Urmana
Lisa - Elena Stikhina
Polina - Daria Sushkova
Surin - Ivo Stanchev
Tschekalinski - Matthäus Schmidlechner
Mascha - Maria Nazarova
Musikalische Leitung - Alexander Soddy
Inszenierung - Evgeny Titov
Bühne - Rufus Didwiszus
Kostüme - Emma Ryott
Licht - Martin Gebhardt
Video - Emma Zimmel
Choreografie - Otto Pichler
Orchester der Wiener Staatsoper
Chor der Wiener Staatsoper
Bühnenorchester der Wiener Staatsoper
Extrachor der Wiener Staatsoper
Komparserie der Wiener Staatsoper