Norma ist eine kraftvolle Tragödie über Liebe, Verrat, Vergebung und Selbstaufopferung.Im alten Gallien hat Norma, die Hohepriesterin der Druiden, hei...
Norma ist eine kraftvolle Tragödie über Liebe, Verrat, Vergebung und Selbstaufopferung.
Im alten Gallien hat Norma, die Hohepriesterin der Druiden, heimlich ihre heiligen Gelübde gebrochen, indem sie sich in den römischen Prokonsul Pollione verliebt hat. Zusammen haben sie zwei Kinder, aber Pollione hat Normas überdrüssig und sich in die junge Priesterin Adalgisa verliebt.
Als Norma den Verrat entdeckt, wird sie von Trauer und Wut überwältigt. Zunächst denkt sie daran, Rache zu nehmen, aber Adalgisas Ehrlichkeit und Mitgefühl führen dazu, dass die beiden Frauen eine unerwartete Bindung eingehen. Erkennend, welches Leid ihre eigenen Entscheidungen verursacht haben, beschließt Norma, die Verantwortung zu übernehmen.
Vor ihrem Volk gesteht sie öffentlich, dass sie ihre Gelübde gebrochen hat, und verurteilt sich selbst zum Tode. Tief bewegt von ihrem Mut und ihrer unerschütterlichen Liebe, erfährt Pollione eine tiefgreifende Wandlung. Er entscheidet sich, Norma auf den Scheiterhaufen zu folgen, und gemeinsam stellen sie sich dem Tod, endlich vereint.
Das Wesentliche Norma ist Bellinis größtes Meisterwerk, gefeiert für seine schwebenden Belcanto-Melodien, emotionale Intensität und unvergessliches Drama. Am bekanntesten für die ikonische Arie "Casta Diva", erforscht die Oper Liebe, Ehre, Vergebung und Erlösung und gipfelt in einem der bewegendsten Akte der Selbstaufopferung im Opernrepertoire.
Komponist: Vincenzo Bellini Uraufführung: 1831, Mailand Stil: Tragische Oper (tragedia lirica) in zwei Akten Text: Felice Romani
Veranstaltungsort
Wiener Staatsoper: Ein erstklassiger Veranstaltungsort für Oper und Ballett im Herzen Wiens
An der zentralen Ringstraße Wiens gelegen, steht die Wiener Staatsoper als Höhepunkt der weltweiten Opernspielstätten und als bedeutendes kulturelles Symbol Österreichs. Sie rühmt sich einer Tradition erstklassiger Opernaufführungen mit globalen Stars und einer renommierten Ballettkompanie.
Eröffnet im Jahr 1869, ist das Opernhaus zum Inbegriff musikalischer Brillanz und künstlerischer Meisterschaft geworden und zeigt ein breites Spektrum an Aufführungen von klassischen Opernwerken bis hin zu modernen Kompositionen. Jedes Jahr werden über 300 Veranstaltungen ausgerichtet, darunter berühmte Opern wie Mozarts „Die Zauberflöte“, Verdis „La Traviata“ und Puccinis „Tosca“.
Die Wiener Staatsoper beherbergt auch das angesehene Wiener Staatsballett, das für seine Aufführungen im klassischen und modernen Tanz gefeiert wird. Der jährliche Wiener Opernball, ein bedeutendes und international anerkanntes gesellschaftliches Ereignis, ist ein weiteres Highlight des Kulturkalenders.
Pollione - John Osborn Oroveso - Roberto Tagliavini Norma - Sonya Yoncheva Adalgisa - Elmina Hasan
Musikalische Leitung - Lorenzo Passerini Inszenierung - Cyril Teste Bühne - Valérie Grall Kostüme - Marie La Rocca Video - Mehdi Toutain-Lopez - Nicolas Doremus Choreografie - Magdalena Chowaniec Licht - Julien Boizard Regieassistenz - Céline Gaudier
Orchester der Wiener Staatsoper Chor der Wiener Staatsoper Bühnenorchester der Wiener Staatsoper Extrachor der Wiener Staatsoper Komparserie der Wiener Staatsoper