Alexander von Zemlinsky, Béla Bartók In der Renaissance von Florenz angesiedelt, dreht sich die Oper um Simone, einen Kaufmann, seine Frau Bianca und ...
The last performance was on Montag, Oktober 12, 2026
Alexander von Zemlinsky, Béla Bartók
In der Renaissance von Florenz angesiedelt, dreht sich die Oper um Simone, einen Kaufmann, seine Frau Bianca und ihren aristokratischen Liebhaber Guido. Was als angespannte Konfrontation beginnt, entwickelt sich zu einem tödlichen Spiel aus Stolz und Dominanz.
Als Simone die Affäre entdeckt, verwickelt er Guido in ein erschreckend ruhiges, aber brutales Duell – und tötet ihn. In einer überraschenden Wendung entfacht dieser Akt die Leidenschaft zwischen Simone und Bianca neu, da Gewalt und Verlangen auf verstörende Weise miteinander verwoben werden.
Ein düsteres, kompaktes Drama über Eifersucht, Männlichkeit und die schmale Grenze zwischen Liebe und Besitz.
Herzog Blaubarts Burg
In dieser eindringlichen psychologischen Oper folgt Judith Herzog Blaubart in sein geheimnisvolles Schloss, entschlossen, seine Geheimnisse zu lüften. Drinnen besteht sie darauf, sieben verschlossene Türen zu öffnen, die jeweils eine tiefere Schicht seiner Seele offenbaren.
Hinter den Türen verbergen sich Symbole seiner inneren Welt: Folterkammern, Schätze, ein weites Königreich und schließlich seine früheren Ehefrauen – noch lebendig, aber in ewiger Dunkelheit gefangen.
Judith wird die letzte von ihnen, als Blaubarts Welt sich um sie schließt.
Eine kraftvolle Allegorie über Liebe, Neugier und die unergründlichen Tiefen der menschlichen Psyche.
Essenz
Zusammen schaffen diese Werke ein eindrucksvolles Doppelprogramm:
eines verankert im rohen menschlichen Konflikt, das andere in symbolischer, fast traumhafter Introspektion – beide hinterlassen einen bleibenden emotionalen Eindruck.
Wiener Staatsoper: Ein erstklassiger Veranstaltungsort für Oper und Ballett im Herzen Wiens
An der zentralen Ringstraße Wiens gelegen, steht die Wiener Staatsoper als Höhepunkt der weltweiten Opernspielstätten und als bedeutendes kulturelles Symbol Österreichs. Sie rühmt sich einer Tradition erstklassiger Opernaufführungen mit globalen Stars und einer renommierten Ballettkompanie.
Eröffnet im Jahr 1869, ist das Opernhaus zum Inbegriff musikalischer Brillanz und künstlerischer Meisterschaft geworden und zeigt ein breites Spektrum an Aufführungen von klassischen Opernwerken bis hin zu modernen Kompositionen. Jedes Jahr werden über 300 Veranstaltungen ausgerichtet, darunter berühmte Opern wie Mozarts „Die Zauberflöte“, Verdis „La Traviata“ und Puccinis „Tosca“.
Die Wiener Staatsoper beherbergt auch das angesehene Wiener Staatsballett, das für seine Aufführungen im klassischen und modernen Tanz gefeiert wird. Der jährliche Wiener Opernball, ein bedeutendes und international anerkanntes gesellschaftliches Ereignis, ist ein weiteres Highlight des Kulturkalenders.
Kapazität: 2.284 Plätze (davon 1.709 Sitzplätze, 567 Stehplätze, 4 Rollstuhlplätze und 4 Begleitplätze).
Eine florentinische Tragödie
Guido Bardi, Prinz von Florenz - Dmitry Golovnin
Simone, ein Kaufmann - Christopher Maltman
Bianca, seine Frau - Asmik Grigorian
Musikalische Leitung - Alain Altinoglu
Inszenierung - Vasily Barkhatov
Bühne - Christian Schmidt
Kostüme - Stefanie Seitz
Licht - Alexander Sivaev
Video - Roland Horvath
Herzog Blaubarts Burg
Herzog Blaubart - Florian Boesch
Judith - Asmik Grigorian
Musikalische Leitung - Alain Altinoglu
Inszenierung - Vasily Barkhatov
Bühne - Christian Schmidt
Kostüm - Stefanie Seitz
Licht - Alexander Sivaev
Video - Roland Horvath
Orchester der Wiener Staatsoper
Chor der Wiener Staatsoper
Bühnenorchester der Wiener Staatsoper
Extrachor der Wiener Staatsoper
Statisterie der Wiener Staatsoper