Wiener Staatsoper: Andrea Chénier - Umberto Giordano
Andrea Chénier ist ein leidenschaftliches Drama über Liebe, Idealismus und Opferbereitschaft, vor dem turbulenten Hintergrund der Französischen Revolu...
Andrea Chénier ist ein leidenschaftliches Drama über Liebe, Idealismus und Opferbereitschaft, vor dem turbulenten Hintergrund der Französischen Revolution.
Der junge Dichter Andrea Chénier glaubt an Gerechtigkeit, Freiheit und menschliche Würde. Während einer prunkvollen aristokratischen Zusammenkunft verurteilt er die Ungleichheit und das Leid um ihn herum, ohne zu ahnen, dass die von ihm unterstützte Revolution bald in Gewalt und Terror umschlagen wird.
Jahre später, mitten im Chaos des revolutionären Frankreichs, trifft Chénier wieder auf Maddalena di Coigny, eine aristokratische Frau, deren Familie durch die Revolution zerstört wurde. Ihre Liebe blüht trotz der Gefahr, die sie umgibt. Doch Gérard, einst ein Diener und nun ein mächtiger revolutionärer Anführer, ist ebenfalls in Maddalena verliebt. Hin- und hergerissen zwischen Eifersucht und seinem eigenen Gewissen, beschuldigt er Chénier des Verrats.
Obwohl Gérard schließlich Chéniers Unschuld erkennt und versucht, ihn zu retten, ist es zu spät. Chénier wird zum Tode verurteilt. In einem letzten Akt der Hingabe entscheidet sich Maddalena, den Platz eines anderen Gefangenen einzunehmen, um an der Seite des Mannes zu sterben, den sie liebt. Gemeinsam gehen sie dem Schafott entgegen, vereint durch eine Liebe, die Angst und Tod überwindet.
Das Wesentliche Andrea Chénier ist eines der größten Meisterwerke des italienischen Verismo-Repertoires, bekannt für seine mitreißenden Melodien, kraftvollen Emotionen und dramatische Intensität. Mit gefeierten Arien wie "Un dì all'azzurro spazio", "La mamma morta" und "Come un bel dì di maggio" erforscht die Oper Liebe, Freiheit, Mut und den dauerhaften Triumph des menschlichen Geistes, selbst angesichts von Unterdrückung und Tod.
Komponist: Umberto Giordano Libretto: Luigi Illica Uraufführung: 1896, Mailand Stil: Verismo-Oper in vier Akten
Veranstaltungsort
Wiener Staatsoper: Ein erstklassiger Veranstaltungsort für Oper und Ballett im Herzen Wiens
An der zentralen Ringstraße Wiens gelegen, steht die Wiener Staatsoper als Höhepunkt der weltweiten Opernspielstätten und als bedeutendes kulturelles Symbol Österreichs. Sie rühmt sich einer Tradition erstklassiger Opernaufführungen mit globalen Stars und einer renommierten Ballettkompanie.
Eröffnet im Jahr 1869, ist das Opernhaus zum Inbegriff musikalischer Brillanz und künstlerischer Meisterschaft geworden und zeigt ein breites Spektrum an Aufführungen von klassischen Opernwerken bis hin zu modernen Kompositionen. Jedes Jahr werden über 300 Veranstaltungen ausgerichtet, darunter berühmte Opern wie Mozarts „Die Zauberflöte“, Verdis „La Traviata“ und Puccinis „Tosca“.
Die Wiener Staatsoper beherbergt auch das angesehene Wiener Staatsballett, das für seine Aufführungen im klassischen und modernen Tanz gefeiert wird. Der jährliche Wiener Opernball, ein bedeutendes und international anerkanntes gesellschaftliches Ereignis, ist ein weiteres Highlight des Kulturkalenders.
Andrea Chénier - Piotr Beczała Carlo Gérard - Boris Pinkhasovich Maddalena di Coigny - Sondra Radvanovsky Madelon - Monika Bohinec Dumas - Hans Peter Kammerer
Dirigent - Axel Kober Regie - Otto Schenk Bühne - Rolf Glittenberg Kostüme - Milena Canonero Orchester der Wiener Staatsoper Chor der Wiener Staatsoper Bühnenorchester der Wiener Staatsoper Extrachor der Wiener Staatsoper Komparserie der Wiener Staatsoper